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InterCity Experimental.

410 001-2 hat im Laufe der Jahre eine stetige Verfeinerung der Digitaltechnik erfahren.

Eine dieser Zugpackungen, für die man seine gesamte Familie anbettelt, damit man sie bekommt... zum Glück hat es geklappt. Bevor sich jemand beschwert, daß ein ICE in Wirklichkeit ganz anders aussieht: Es handelt sich bei diesem Modell um ein Vorserienmodell der Bahn, das für Tests benutzt wurde. Die endgültige Version sieht deutlich anders aus.

ICE 410 001-2 bei der Einfahrt in einen Tunnel

Der Zug ist so schnell, daß man ihn gar nicht richtig fotografieren kann...

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Ursprünglich handelte es sich bei meinem ICE um ein Analog-Modell. Allerdings wurde er dann im Zuge der Digitalisierung ebenfalls mit einem Decoder ausgestattet, damals noch vom Fachhändler. So wurde aus dem 3371 ein 3671.

Die Fahreigenschaften des Spezialdecoders sind freilich nicht besonders gut. Er rollt dank seiner Faulhabermotoren leise, aber knurrend an, hat jedoch große Probleme an Steigungen und am Gefälle. Insbesondere bergab ist der Zug kaum kontrollierbar. Daher habe ich den Originaldecoder jetzt rausgeworfen und stattdessen einen extern.gif (1014 Byte) Kühn T145 eingebaut. Die Fahreigenschaften sind bisher bestechend.

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Auf der neuen selbstgebauten Platine im Motorraum sind drei Reed-Relais untergebracht, mit denen die Beleuchtung (Innenbeleuchtung, Dreilicht-Spitzensignal und Schlußleuchten) geschaltet werden. Ich habe diesen Zug nicht auf LED-Beleuchtung umgebaut und nehme den Umweg über die Relais, um den Decoder möglichst stark zu entlasten. Immerhin muß er gleich zwei Motoren antreiben.

Auf eine Schleiferumschaltung habe ich bei diesem Umbau verzichtet, und auch die Pantographen sind jetzt nur noch Attrappe. Der Fahrstrom kommt permanent aus dem Triebkopf, in dem der Decoder untergebracht ist, die Beleuchtung wird permanent vom anderen Triebkopf versorgt. Da der Zug bei 4 Zwischenwagen rückwärts deutlich langsamer fuhr als vorwärts, weil der Übergangswiderstand zwischen den Wagen doch beträchtlich ist, ist der Verzicht auf die Umschaltung kein großer Verlust.

Der Decoder klebt kopfüber unter der rechten Platinenseite, am Ende des Kabelbaums im Vordergrund. Dank seiner kleinen Bauweise konnte ich ihn einfach quer aufkleben.

imgp1728.jpg (45141 Byte)

Beim zweiten Triebkopf dient die Platine nur als Gegenstück für das Flachband-Kabel, das durch den gesamten Zug läuft.

Eine Schwachstelle, die sich nach 15 Jahren herausgestellt hat, sind die Profilgummis an den Wagenübergängen. Diese wurden spröde und sind daher gerissen. Kein schöner Anblick.

Bild 003.jpg (9608 Byte)

Leider sind die Originalteile von extern.gif (1014 Byte) Märklin nicht mehr lieferbar. Mit schwarzen Gummiringen ließ sich das Problem zwar lösen, aber wer schon einmal schwarze Gummiringe in der richtigen Größe gesucht hat, der weiß, was für eine Aufgabe das ist. Fündig geworden bin ich dann schließlich beim extern.gif (1014 Byte) Dualen System Deutschland: Eine Lieferung "Gelber Säcke" wurde mit genau den richtigen Gummis zusammengehalten.

Mittlerweile habe ich den Tip erhalten, daß die Firma extern.gif (1014 Byte) Diehr + Rabenstein passende O-Ringe liefert. Die Maße sind 35,00 x 1,50. Die Ringe sind zwar rund, aber wenn sie in die Fassung der Kulissen eingeklemmt sind, sieht man das natürlich nicht mehr.

 

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