Eine dieser Zugpackungen, für die man seine gesamte Familie anbettelt, damit man sie bekommt... zum Glück hat es geklappt. Bevor sich jemand beschwert, daß ein ICE in Wirklichkeit ganz anders aussieht: Es handelt sich bei diesem Modell um ein Vorserienmodell der Bahn, das für Tests benutzt wurde. Die endgültige Version sieht deutlich anders aus.

Der Zug ist so schnell, daß man ihn gar nicht richtig fotografieren kann...

Ursprünglich handelte es sich bei meinem ICE um ein Analog-Modell. Allerdings wurde er dann im Zuge der Digitalisierung ebenfalls mit einem Decoder ausgestattet, damals noch vom Fachhändler. So wurde aus dem 3371 ein 3671.
Die Fahreigenschaften des Spezialdecoders sind freilich nicht besonders gut. Er rollt
dank seiner Faulhabermotoren leise, aber knurrend an, hat jedoch große Probleme an
Steigungen und am Gefälle. Insbesondere bergab ist der Zug kaum kontrollierbar. Daher
habe ich den Originaldecoder jetzt rausgeworfen und stattdessen einen
Kühn T145 eingebaut. Die
Fahreigenschaften sind bisher bestechend.

Auf der neuen selbstgebauten Platine im Motorraum sind drei Reed-Relais untergebracht, mit denen die Beleuchtung (Innenbeleuchtung, Dreilicht-Spitzensignal und Schlußleuchten) geschaltet werden. Ich habe diesen Zug nicht auf LED-Beleuchtung umgebaut und nehme den Umweg über die Relais, um den Decoder möglichst stark zu entlasten. Immerhin muß er gleich zwei Motoren antreiben.
Auf eine Schleiferumschaltung habe ich bei diesem Umbau verzichtet, und auch die Pantographen sind jetzt nur noch Attrappe. Der Fahrstrom kommt permanent aus dem Triebkopf, in dem der Decoder untergebracht ist, die Beleuchtung wird permanent vom anderen Triebkopf versorgt. Da der Zug bei 4 Zwischenwagen rückwärts deutlich langsamer fuhr als vorwärts, weil der Übergangswiderstand zwischen den Wagen doch beträchtlich ist, ist der Verzicht auf die Umschaltung kein großer Verlust.
Der Decoder klebt kopfüber unter der rechten Platinenseite, am Ende des Kabelbaums im Vordergrund. Dank seiner kleinen Bauweise konnte ich ihn einfach quer aufkleben.

Beim zweiten Triebkopf dient die Platine nur als Gegenstück für das Flachband-Kabel, das durch den gesamten Zug läuft.
Eine Schwachstelle, die sich nach 15 Jahren herausgestellt hat, sind die Profilgummis an den Wagenübergängen. Diese wurden spröde und sind daher gerissen. Kein schöner Anblick.

Leider sind die Originalteile von
Märklin
nicht mehr lieferbar. Mit schwarzen Gummiringen ließ sich das Problem zwar lösen, aber
wer schon einmal schwarze Gummiringe in der richtigen Größe gesucht hat, der weiß, was
für eine Aufgabe das ist. Fündig geworden bin ich dann schließlich beim
Dualen System Deutschland: Eine
Lieferung "Gelber Säcke" wurde mit genau den richtigen Gummis zusammengehalten.
Mittlerweile habe ich den Tip erhalten, daß die Firma
Diehr + Rabenstein passende
O-Ringe liefert. Die Maße sind 35,00 x 1,50. Die Ringe sind zwar rund, aber wenn sie in
die Fassung der Kulissen eingeklemmt sind, sieht man das natürlich nicht mehr.
Bitte senden Sie keine E-Mail an ieew5illnj67oloj@christian-luetgens.de. Jede E-Mail an diese Adresse wird als Spam gewertet und Ihr Mailserver wird blockiert. Verwenden Sie Kontakt, wenn Sie mich kontaktieren möchten. Vielen Dank.
Please don't send e-mail to ieew5illnj67oloj@christian-luetgens.de. All e-mail sent to this address will be considered as spam and your mailserver will be blocked. Use Kontakt if you want to contact me. Thank you.