Eine V 200 darf eigentlich in keiner Sammlung fehlen. Vor allem vor einem alten Schnellzug macht sie eine gute Figur.

Bei meinem Exemplar handelt es sich um eines der ersten Modelle, die bei Märklin im Programm waren. Erkennbar am Schriftzug "Deutsche Bundesbahn" an der Seite statt des "DB"-Logos...

... und an der fehlenden dritten Leuchte unter dem Dach. Spätere Modelle hatten ein Dreilicht-Spitzensignal und natürlich diverse andere Betriebsnummern.

Natürlich darf bei einem solchen antiken Schmuckstück die passende Wagengarnitur aus 24-cm Blechwagen nicht fehlen, und in diese läßt sich die Innenbeleuchtung besonders leicht einbauen.

Es wird einfach eine passende Platine geätzt und auf die Blech-Querstreben gelegt. In das Dach habe ich noch Isolierband geklebt - es gab zwar bei ersten Tests ohne Isolierband keinen Kurzschluß zwischen Platine und Wagendach, aber sicher ist sicher.

Durch die LED läßt sich eine Beleuchtung erzielen, die einerseits sehr gleichmäßig ist, andererseits aber auch genau den Bereich ausleuchtet, der beleuchtet werden soll.
Im Falle eines Abteilwagens kann die Beleuchtung zum Beispiel ausschließlich die "Abteilseite" beleuchten, während der Gang "dunkel" bleibt.

Der Gang wirkt dagegen deutlich dunkler, was die Türenreihe zwischen Abteilen und Gang besser zur Geltung bringt.

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